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Kinderwunsch trotz Endometriose

EndometrioseVon Endometriose spricht man, wenn Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, sich außerhalb der Gebärmutterschleimhaut ansiedelt. Dies ist ein Prozess, der von den hormonellen Änderungen des monatlichen Zyklus abhängt und in der Regel sehr schmerzhaft ist. Je nachdem, wo im Körper sich der Endometriose-Herd befindet, unterscheidet sich die Krankheitsform. Endometriose kann vorkommen in der Gebärmutter, im Eileiter, in den Eierstöcken, im Bauchfell, im Zwischenraum zwischen Rektum und Gebärmuttermund sowie außerhalb des Bauchraumes.1

 

Wer ist von Endometriose betroffen?

Etwa 5-10% der weiblichen Bevölkerung sind von Endometriose betroffen. Dies bezieht sich auf Frauen in ihrer hormonell aktiven Phase. Von betroffenen Frauen sind etwa die Hälfte schmerzfrei. Aber: Bei 33-50% der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch wurde Endometriose diagnostiziert. Da Endometriose nicht auf Anhieb erkannt werden kann, kann nur eine Gewebeprobe eine sichere Diagnose liefern.2


Was löst Endometriose aus?

Die Ursache für Endometriose ist bisher ungeklärt. Es gibt drei gängige Theorien, die das Krankheitsbild zu erklären versuchen3:

Transplantationstheorie
Experten gehen hierbei davon aus, dass endometriale Zellen durch das Blut- oder Lymphgefäßsystem verschleppt werden. Auch das Einwachsen der Zellen in den Gebärmuttermuskel ist möglich oder es kann vorkommen, dass die Zellen durch die Saugbewegungen von Eileiter und Gebärmutter verschleppt werden.


Metaplasietheorie
Hier vermuten Fachleute, dass die endometrialen Zellen bereits beim Fötus angelegt sind und dann im Erwachsenenalter in Endometrialgewebe umgewandelt werden.


Kombinationstheorie
Nach dieser Theorie wird vermutet, dass verschleppte Endometriose-Zellen auf unreife Zellen treffen und diese dann in endometriales Gewebe umwandeln.

 

Wie wird Endometriose behandelt?

Da die Ursache der Krankheit unbekannt ist, können lediglich die Symptome der Endometriose behandelt werden. Dies kann entweder durch eine Hormontherapie, eine Operation oder durch eine Kombination beider Therapien erfolgen.4 Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Während die Hormontherapie den Vorteil hat, dass sie auf sämtliche Endometriose-Herde wirkt, ist die Behandlung langwierig und bringt die üblichen Nebenwirkungen einer Hormonbehandlung mit sich (z.B. Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen). Der chirurgische Eingriff vermeidet zwar die Nebenwirkungen der hormonellen Therapie, kann aber nur oberflächliche Endometriose-Herde bekämpfen und birgt außerdem das Risiko einer Operation unter Vollnarkose. Da Endometriose eine chronische Krankheit ist, heißt dies, dass die Symptome selbst nach erfolgreicher Behandlung wiederkehren und keine vollständige Heilung möglich ist – außer bei Entfernung der Eierstöcke und ggf. der Gebärmutter. Dies wird allerdings erst als letzte, radikale Methode empfohlen.5

 

Endometriose und Kinderwunsch

Trotz der hohen Unfruchtbarkeitsrate ist es für Frauen mit Endometriose möglich,  schwanger zu werden. Viele Fachleute empfehlen hier die künstliche Befruchtung.6 Verschiedene aktuelle Studien stellen diese Methode jedoch in Frage und legen nahe, dass die Natürliche Familienplanung (NFP) bei unerfülltem Kinderwunsch und Endometriose sogar größere Erfolgsaussichten verspricht7. Wie kann ein natürliches Schwanger werden mit Endometriose nun funktionieren?

 

Schwanger werden trotz Endometriose

Zunächst wird von einer Operation vor dem Versuch, schwanger zu werden, ausgegangen. In einer speziell hierzu durchgeführten Studie, die in der Fachzeitschrift Frauenarzt veröffentlicht wurde, zeigte sich, dass die Fruchtbarkeitsrate von Frauen mit Endometriose nach einer erfolgreichen Operation mit oder ohne anschließende Hormonbehandlung fast identisch ist. 46,6% der Patientinnen, die nach der Operation mit Hormonen behandelt wurden, wurden schwanger, während sogar 56,1% der Patientinnen ohne hormonelle Nachbehandlung schwanger wurden. Dies zeigt also, dass eine Hormonbehandlung keine Vorteile bringt. Ganz im Gegenteil: Durch die Einnahme von Hormonen geht darüber hinaus wertvolle Zeit verloren, in der die Frau theoretisch schwanger werden könnte. Dies ist ein weiteres Ergebnis der Studie. Denn bei Frauen mit Endometriose war die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, kurz nach der Operation am höchsten. Hier also eine Hormontherapie anzusetzen, würde dem Kinderwunsch entgegenwirken.8 Es ist daher keinesfalls abwegig für Frauen mit Endometriose auf die Natürliche Familienplanung (NFP) zu setzen. Eine Studie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf verweist auf den klaren Zusammenhang zwischen körperlichen Vorgängen, wie Zyklusverlauf, Temperaturveränderung sowie Zervixschleimbeobachtung, und der verbesserten Chance auf eine Schwangerschaft. Das Ergebnis dieser Studie: Von 346 Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und eingeschränkter Fruchtbarkeit wurden 310 Frauen durch die Methode der NFP schwanger.9 Es ist daher empfehlenswert für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und der Diagnose Endometriose, zunächst auf NFP zu setzen. Hier ist in den meisten Fällen die Nutzung eines Zykluscomputers nicht möglich, ein digitales Basalthermometer wie das cyclotest lady ist jedoch ein beliebtes Hilfsmittel, um gezielt schwanger zu werden.

 

Referenzen
1 Vorlesung Endometriose: uni-jena.de, 24.01.2012.
2 Bungart, Desirée Alexandra. IVF-Schwangerschaft und Geburt bei Endometriose. Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Medizin des Fachbereichs Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Gießen 2009.
3 U. Geurts, P. Bung, J. Brökelmann. Therapie und Prognose der Endometriose. Langzeitergebnisse nach radikaler laparoskopischer Behandlung. Frauenarzt. Ausgabe Nr. 44. 2003, S. 268 ff.
4 U. Geurts, P. Bung, J. Brökelmann. Therapie und Prognose der Endometriose. Langzeitergebnisse nach radikaler laparoskopischer Behandlung. Frauenarzt. Ausgabe Nr. 44. 2003, S. 268 ff.
5 C. Gnoth, P. Frank-Herrmann, G. Freundl: Angepasstes Management bei unterfülltem Kinderwunsch. Forschungsprojekt NFP an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Kliniken und Seniorenzentren der Stadt Düsseldorf gGmbH, Frauenklinik Benrath, Düsseldorf. Akzeptiertes Manuskript, 02.01.2003.
6 C. Gnoth, P. Frank-Herrmann, G. Freundl: Angepasstes Management bei unterfülltem Kinderwunsch. Forschungsprojekt NFP an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Kliniken und Seniorenzentren der Stadt Düsseldorf gGmbH, Frauenklinik Benrath, Düsseldorf. Akzeptiertes Manuskript, 02.01.2003.
7 C. Gnoth, P. Frank-Herrmann, G. Freundl: Angepasstes Management bei unterfülltem Kinderwunsch. Forschungsprojekt NFP an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Kliniken und Seniorenzentren der Stadt Düsseldorf gGmbH, Frauenklinik Benrath, Düsseldorf. Akzeptiertes Manuskript, 02.01.2003.
8 Therapie: endometriose-liga.eu, 24.01.2012.
9 Vorlesung Endometriose: uni-jena.de, 24.01.2012.

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