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Kinderwunsch trotz Gelbkörperschwäche

GelbkoerperschwaecheGelbkörperschwäche ist eine häufige Ursache für das Unvermögen, schwanger zu werden. Da die Gelbkörperschwäche durch eine Hormonstörung ausgelöst wird, sprechen Fachleute von einer hormonell bedingten Unfruchtbarkeit.1 Zu wenig Progesteron im Körper sorgt dafür, dass nicht genügend Nährstoffe für die Einnistung des Eis produziert werden, sodass der Eisprung entweder ausbleibt2 oder es zu häufigen Fehlgeburten kommt3. Frauen, die schwanger werden wollen und unter einer Gelbkörperschwäche leiden, können diese anhand von Zyklusbeobachtung feststellen.

 

Gelbkörperhormon und Gelbkörperschwäche

Beim Gelbkörperhormon handelt es sich um das weibliche Geschlechtshormon Progesteron, das in den Eierstöcken gebildet wird. Da Progesteron hauptsächlich von den Gelbkörperzellen produziert wird, wird es auch als Gelbkörperhormon bezeichnet. Progesteron ist essentiell für ein erfolgreiches Schwanger werden, denn es bereitet die Schleimhaut der Gebärmutter auf die Einnistung des Eis vor. Darüber hinaus versorgt das Hormon die Gebärmutterschleimhaut mit Nährstoffen, damit das Ei heranreifen kann. Dementsprechend wird Progesteron auch abhängig vom weiblichen Zyklus produziert: In der zweiten Zyklushälfte erzeugt der weibliche Körper mehr Progesteron, als Vorbereitung auf den Eisprung.4 Produzieren die Eierstöcke zu wenig Progesteron, spricht man von Gelbkörperschwäche. In Fachkreisen heißt die Hormonstörung auch Corpus Luteum Insuffizienz oder Lutealinsuffizienz.

 

Diagnose Gelbkörperschwäche

Eine Gelbkörperschwäche geht auf eine Störung der Eierstöcke zurück5 und sorgt dafür, dass die Gelbkörperphase verkürzt ist. Dies wiederum sorgt dafür, dass die Konzentration von Progesteron zu gering ist. Die Folge: Die Hormonproduktion während des Zyklus ist aus dem Gleichgewicht gebracht, das Schwanger werden und Schwanger bleiben sind erschwert.

 

Schwanger werden trotz Gelbkörperschwäche

Frauen, die ihren Zyklus genauer beobachten, können an Zyklusstörungen erste Hinweise auf eine Gelbkörperschwäche erkennen. Dazu gehören Symptome wie eine verkürzte Blutung, Zwischenblutungen, Schmierblutungen sowie starke Schmerzen. Auch die Basaltemperatur steigt in der zweiten Phase des Zyklus nur schleppend. Die Beobachtung der Basaltemperatur mithilfe der Temperaturmethode kann erste Hinweise auf eine Gelbkörperschwäche geben. Mittels eines Bluttests kann die Krankheit dann eindeutig diagnostiziert werden – so kommt man dem Schwanger werden gleich einen Schritt näher.

 

Behandlung von Gelbkörperschwäche

Die Diagnose Gelbkörperschwäche bedeutet nicht, dass die Frau nie schwanger werden kann. Da die Gelbkörperschwäche durch eine hormonelle Fehlfunktion ausgelöst wird, beruht die gängige Therapie-Form auch auf hormoneller Basis. Je nach der genauen Ausprägung und Kondition der Gelbkörperschwäche gibt es verschiedene Hormontherapien, die darauf abzielen, den gestörten Hormonhaushalt wieder auszugleichen. Die beiden häufigsten Hormontherapien sind die Behandlung mit Progesteron und die Behandlung mit Clomifen. Verschiedene Studien jedoch zeigen, dass diese Behandlungen bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch keine großen Erfolge erzielen.

 

Hormontherapie bei Gelbkörperschwäche

Eine Studie der Universitätsklinik Heidelberg an 120 Frauen mit Gelbkörperschwäche und unerfülltem Kinderwunsch belegte bereits in den 80er Jahren, dass Behandlungen mit Progesteron oder Clomifen keine großen Erfolge erzielen6. Dabei wurde eine Gruppe von Frauen mit Progesteron behandelt, während die andere Gruppe ein Placebo-Präparat erhielt. Die Fruchtbarkeits- und Schwangerschaftsraten waren nahezu identisch (10%). Dies zeigt, dass die Progesteron-Behandlung bei Frauen mit Gelbkörperschwäche und erfolglosen Versuchen, schwanger zu werden, nicht überlegen ist. Eine ähnliche Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Seminars in Reproductive Endocrinology, kommt zu dem gleichen Ergebnis.7 In dieser Untersuchung zeigte sich ebenfalls, dass Clomifen nicht immer den gewünschten Effekt hat. Da Clomifen den Östrogenspiegel im Körper senkt, kann es bei bestimmten Gelbkörperschwäche-Konditionen dazu führen, dass weniger Progesteron produziert wird. Selbst wenn durch Clomifen ein Eisprung erfolgt, wird ein erfolgreiches Schwanger werden bzw. eine Geburt nur selten verzeichnet.8

 

Gelbkörperschwäche und Zyklusbeobachtung

GelbkoerperschwaecheBevor Frauen, die über längere Zeit nicht schwanger werden, auf hormonelle Therapien zurückgreifen, lohnt es sich, zunächst natürliche und sanftere Methoden in Betracht zu ziehen. Denn Hormonbehandlungen bergen oft das Risiko einer Über- bzw. Unterbehandlung. Außerdem können Hormone unangenehme Nebenwirkungen auslösen. Die Methode der symptothermalen Zyklusbeobachtung der Natürlichen Familienplanung (NFP) hilft Frauen dabei, durch eine Kombination aus Temperaturmessung und Zervixschleimbeobachtung ihre fruchtbaren Tage genau einzugrenzen. Darüber hinaus kann eine Gelbkörperschwäche mithilfe der symptothermalen Zyklusbeobachtung leichter diagnostiziert werden. Denn die Zyklusaufzeichnungen der Frau können dem behandelnden Arzt bei der Ursachensuche für den unerfüllten Kinderwunsch helfen. Besonders einfach ist die symptothermale Zyklusbeobachtung mit dem symptothermalen Zykluscomputer cyclotest myPlan. Dieser übernimmt sowohl die Temperaturmessung als auch die Auswertung sämtlicher Zyklusdaten.

 

Referenzen
1 Unfruchtbarkeit: centerforhumanreprod.com, 29.01.2012.
2 Laborbefunde. Progesteron: med4you.at, 29.01.2012.
3 Immel-Sehr, Annette. Probleme mit den Tagen. Individuelle Lösungen sind gefragt. Ausgabe 27/2007.
4 Laborbefunde. Progesteron: med4you.at, 29.01.2012.
5 Laborbefunde. Progesteron: med4you.at, 29.01.2012.
6 Kronmüller, Angela Ulrike. Wirksamkeit der Progesteron-Therapie bei infertilen Patientinnen mit Lutealinsuffizienz in einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie.
7 Fritz, Marc A. Inadequate Luteal Function and Recurrent Abortion: Diagnosis and Treatment of Luteal Phase Deficiency. SEMINARS IN REPRODUCTIVE ENDOCRINOLOGY. Volume 6. No. 2. 1988.
8 Kronmüller, Angela Ulrike. Wirksamkeit der Progesteron-Therapie bei infertilen Patientinnen mit Lutealinsuffizienz in einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie.

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