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Kinderwunsch trotz PCO-Syndrom

PCO-SyndromSchwanger werden trotz dem PCO-Syndrom ist sehr schwierig. Beim sogenannten Polyzystischen Ovarsyndrom handelt es sich um eine hormonelle Fehlfunktion. Die PCOS-Gesellschaft in Deutschland schätzt, dass hierzulande rund eine Million Frauen unter dem Syndrom leiden. Weltweit sind etwa 7 Prozent der Frauen von PCOS betroffen.1 Damit ist das Syndrom die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit, die durch einen fehlenden bzw. unregelmäßigen Eisprung hervorgerufen wird2. Eine Studie der University of Chicago spricht sogar von der häufigsten hormonellen Fehlfunktion bei Frauen zwischen 20 und 30 Jahren3.

 

Was ist das PCO-Syndrom?

Die PCOS Gesellschaft Deutschland definiert die Symptome auf ihrer Homepage folgendermaßen: „Das Polyzystische Ovarsyndrom (PCO-Syndrom) wirkt sich bei jeder Frau anders aus, keine zwei Frauen weisen identische Symptome auf4. Das National Institute of Health (NIH) hat das PCO-Syndrom im Jahr 1990 als Krankheit definiert, bei der die betroffenen Frauen zu viele männliche Hormone produzieren, sodass der Eisprung nicht erfolgt bzw. unregelmäßig ist – beim gleichzeitigen Ausschluss anderer Krankheiten5. Diese Definition wurde 2003 auf einer Konferenz der European Society of Human Reproduction and Embryology und der American Society for Reproductive Medicine ausgeweitet. Da PCO den Eisprung verhindern kann, ist mit dieser Krankheit das Schwanger werden äußerst schwierig.

 

Diagnose PCO-Syndrom

Oftmals wird das PCO-Syndrom erst erkannt, wenn es mit dem Schwanger werden bei einem Paar nicht klappen will. Bei der Diagnose von PCO gelten mindestens zwei der folgenden drei Kriterien als Indiz für die Erkrankung:

  • Polyzystische Ovarien (Zysten in den Eierstöcken)
  • Oligo- oder Anovulation (Zyklusstörungen, unregelmäßige Menstruationszyklen)
  • Klinische oder laborchemische Zeichen eines Hyperandrogenismus (Überproduktion männlicher Sexualhormone), nach Ausschluss anderer hormoneller Erkrankungen

 

Symptome PCO-Syndrom

Da sich das PCO-Syndrom bei jeder Frau anders auswirkt, können folgende Symptome auftauchen6:

  • Exzessiver Haarwuchs
  • Haarausfall (Muster des männlichen Haarausfalls)
  • Akne
  • Polyzystische Eierstöcke
  • Fettleibigkeit
  • Unfruchtbarkeit oder eingeschränkte Fruchtbarkeit

Typische PCO-Krankheitsbilder sind folgende:

  • Insulin-Resistenz
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Da das Polyzistische Ovarsyndrom bei jeder Frau anders ist, sind auch die Behandlungsmethoden dementsprechend vielfältig. Hier unterscheiden sich die Therapiemethoden auch nach der Frage, ob die Frau schwanger werden will oder nicht. Im Folgenden werden die gängigsten Therapiemöglichkeiten bei diagnostiziertem PCO-Syndrom erläutert7.

 

Pille und PCO-Syndrom

Vorteile
Die Hormonbehandlung durch die Pille bzw. Minipille reguliert den Monatszyklus, mindert Akne und erhöht die Zufuhr weiblicher Hormone (Östrogen) im weiblichen Körper.

Nachteile
Die Hormone können Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen sowie Kopfschmerzen verursachen. Bei Paaren mit Kinderwunsch ist die Pille bzw. Minipille keine adäquate Lösung, da die Pille ein Ovulationshemmer ist und ein Schwanger werden hoch unwahrscheinlich ist.

 

Clomifen und PCO-Syndrom

Vorteile
Diese Behandlungsform plant das Schwanger werden ein. Clomifen ist die häufigste orale Hormonbehandlung bei PCOS und wirkt ähnlich wie die Pille, löst aber die Ovulation aus und führt dem Körper das weibliche Hormon Östrogen zu.

Nachteile
Wie bei der Pille kann auch Clomifen zu Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Kopfschmerzen führen sowie allgemeines Unwohlsein verursachen. Einige Nebenwirkungen haben einen negativen Effekt auf die Chancen, schwanger zu werden.

 

Metformin und PCO-Syndrom

Vorteile
Metformin sorgt im Körper dafür, dass die Überproduktion männlicher Hormone reguliert wird. Außerdem produziert es ein Hormon, das Globulin bindet. Deshalb wird Metformin zur Behandlung der Insulin-Resistenz angewandt.

Nachteile
Metformin wurde eigentlich nicht zur Behandlung von PCOS entwickelt und ist dafür auch offiziell nicht zugelassen. Es gibt außerdem bisher nur wenige Studien, die die tatsächliche Wirksamkeit von Metformin bestätigen.8 Ein weiteres Problem: Metformin kann starke Nebenwirkungen haben. So kommt es bei vielen Frauen zu gravierenden Störungen des Verdauungssystems.

 

Schwanger werden trotz PCO-Syndrom

Schwanger werden als PCO-Erkrankte kann durch die NFP realisiert werden. Tatsächlich empfehlen Fachleute und nationale Gesundheitsinstitute als erste Behandlungsmethode beim Polyzstischen Ovarsyndrom eine Umstellung der Lebensweise.9 Denn ausgewogene Ernährung, Sport und eine gesunde Lebensweise im Allgemeinen reduzieren die Fettleibigkeit (ein Symptom bei vielen PCO-Patientinnen). Dies wiederum sorgt für ein verbessertes Herz-Kreislauf-System, bekämpft die Insulin-Resistenz und gleicht den durcheinandergebrachten Hormonhaushalt auf natürliche Weise wieder aus. Dazu gehört auch die Anwendung einer natürlicher Planungsmethode, wie die symptothermale Zyklusbeobachtung. Die Kombination von Temperaturmessung sowie Zervixschleimbeobachtung können beim Schwanger werden helfen. Es ist ein Prozess, der gerade Frauen, deren Hormonhaushalt aus der Balance gebracht ist, dabei unterstützt, sich mit ihren natürlichen Körpervorgängen wieder vertraut zu machen. Bei Frauen mit PCO-Syndrom hilft die Kombination aus einem gesunden Lebensstil und der Selbstbeobachtung dem Körper, seinen natürlichen Rhythmus wieder zu finden – der sicherste Weg zurück zur Fruchtbarkeit und zum Schwanger werden.

 

Schwanger werden mit Zykluscomputer?

In den meisten Fällen ist das Schwanger werden beim PCO-Syndrom mit einem Zykluscomputer nicht ratsam, da zu starke Zyklusschwankungen vorliegen. Zyklusbeobachtung mit einem digitalen Basalthermometer, wie cyclotest lady, stellt aber in diesen Fällen eine Möglichkeit dar.

 

Referenzen
1 Azziz R, Woods KS, Reyna R, et al. The Prevalnece and Features of the Polysystic Overy Syndrome in an Unselected Population. J Clin Endocrinol Metab. 2004. Ed. 89, 2745-2749.
2 Legro, RS. A 27-Year-Old-Woman with a Diagnosis of Polycystic Ovary Syndrome. Jama. 2007, 297: 509-519.
3 PCO: uchospitals.edu, 22.01.2012.
4 PCO: pco-syndrom.de, 22.01.2012.
5 PCO: pco-syndrom.de, 22.01.2012.
6 PCO booklet: nichd.nih.gov, 22.01.2012.
7 Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Legro, RS und Aubuchon, Mira. Polycystic Ovary Syndrome: Current Infertility Management. Clinical Obstetrics and Gynecology, Volume 54, Number 4, 675-684. Dezember 2011.
8 PCO: pco-syndrom.de, 22.01.2012.
9 PCO booklet: nichd.nih.gov, 22.01.2012.

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